Vorträge zur Landesgartenschau bei der Frühjahrsversammlung

Vorträge zur Landesgartenschau bei der Frühjahrsversammlung des Gartenbauvereins Haslach

Am Dienstag fand im schön dekorierten Saal des Pfarrheims der Pfarrei Haslach die jährliche Frühjahrsversammlung des Gartenbauvereins Haslach statt.

Festsaal der Pfarrei Haslach

Geplant waren die Vorträge von Wolfram Vaitl (Präsident des Bayerischen Landesverbandss der Gartenbauvereine) und Elmar Schwäbisch (Prokurist der LGS Traunstein GmbH) zur geplanten Landesgartenschau 2022, der Bericht des Vorstandes, der Kassenbericht mit Entlastung des Vorstands sowie einer Vorschau der geplanten Termine für das Jahr 2016.

Wolfram Vaitl hielt einen allgemein gehaltenen Vortrag zu Landesgartenschauen in Bayern. Dabei zeigte er an Beispielen aus Rosenheim, Deggendorf und Bayreuth was möglich ist.
Zur Landesgartenschau in Traunstein merkte er an, dass sich am Stand des Kreisverbandes jeder Gartenbauverein eine Woche lang präsentieren kann. Die Vereine aus Traunstein müssten möglicherweise mehrfach ran. Die angrenzenden österreichischen Vereine hätten auch Interesse gezeigt. Dann sprach Herr Vaitl an, was denn so eine Gartenschau den Vereinen  bringen würde: So dürfen nur Spenden angenommen werden, die Jugend wird angesprochen, Senioren können gewonnen werden und für Gartenbauvereinsmitglieder gibt es stark ermäßigte Eintrittspreise. Zum Schluss merkte er noch an, dass mögliches Informationsmaterial zur Mitgliederwerbung durch den LVGB München zur Verfügung gestellt werden kann.

Wolfram Vaitl (Präsident des Bayerischen Landesverbandss der Gartenbauvereine)

Der zweite Vortrag betraf dann die geplante Landesgartenschau in Traunstein 2022 und wurde von Herrn Elmar Schwäbisch gehalten. Zentrale Aussagen aus dem Bewerbungskonzept wurden aufgezeigt und erläutert. Im Vortrag wurden keine konkreten Kosten genannt. Da noch keine fertigen Planungen vorliegen, seien auch keine genauen Termine für etwaige Maßnahmen geplant.

 Elmar Schwäbisch (Prokurist der LGS Traunstein GmbH)

Nach den beiden Vorträgen wurde auf Fragen eingegangen.
Eine Frage betraf die Radwege in Traunstein und deren Erweiterung im Zuge der Gartenschau.
Es wird Überlegungen geben so die Antwort.
Zum angefragten Zeitplan antwortete man, es gibt eine Bürgerwerkstatt, im Mai/Juni wird eine städtebauliche Feinuntersuchung durchgeführt und die Planungsphase soll bis 2019 dauern. Angestrebt wird, daß der Salinenplatzbis zum Salzjubiläum im Jahr 2019 fertig sein soll.
Zur Frage der Sauberhaltung der öffentlichen Anlagen nach der Landesgartenschau erklärte Waltraud Wiesholler-Niederlöhner daß sich selbstverständlich die Stadt darum kümmern würde.

Für die Pause hatten Mitglieder des Gartenbauvereins wieder reichlich Salate, Backwaren Aufstriche und Süßspeisen zu einem Büfett zusammengestellt.

Frisch gestärkt richtete noch Michael Lukas, der Vorsitzende des Kreisverbands Traunstein für Gartenkultur und Landespflege e.V. , ein Grußwort an die Besucher.
Dabei sprach er über die Werte die die Vereine weitergeben könne, das Jahr der Biene und seine Ansicht über die Gartenschau in Traunstein. Vorstand Hans Wimmer machte abschließend noch einmal deutlich, dass dies keine Werbeveranstaltung für die Landesgartenschau sein sollte, sondern der Termin für diese Vorträge schon lange geplant war.

Nach einer Gedenkenminute für die Verstorbenen kam der Bericht des Vorstandes zum vergangen Jahr 2015, der Kassenbericht mit der Entlastung des Vorstands. und zu guter Letzt die Vorschau auf Termine für das Jahr 2016.
Johann Wimmer (1. Vorstand Gartenbauverein Haslach)
Nach dem offiziellen Teil klang die Versammlung mit geselligem Beisammensein aus.

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