Bericht zum Vereinsausflug 2015

Informationen zu unserem Vereinsausflug nach München in den Nymphenburger Schlosspark und anschließenden Besuch des Botanischen Gartens.

Am Samstag den 04.07 pünktlich um 8:00 Uhr, fuhren wir mit einem Bus der Fa. Kirchner  aus Anger – Aufham mit etwa 30 Mitgliedern und Freunden des Gartenbauvereins bei strahlendem Sonnenschein los. Leider waren heuer keine Kinder bzw. Jugendliche dabei.

Für 10 Uhr war von unserem Vorstand Johann Wimmer, der den Ausflug wieder hervorragend organisierte, eine Führung durch den Schlosspark in Nymphenburg  gebucht.

Der Nymphenburger Schlosspark ist laut Wikipedia eines der größten und bedeutendsten Gartenkunstwerke Deutschlands.

Die Webseite der Schlossverwaltung schreibt zur Größe:

Der Schlosspark besitzt innerhalb der Parkmauer eine Fläche von etwa 180 Hektar. Die gesamte Fläche der Nymphenburger Anlage mit Rondell und stadtseitigem Kanal sowie den Grünflächen westlich der Parkmauer umfasst rund 229 Hektar. Davon entfallen auf:

  • Gehölzbestände   158 ha
  • Wiesen und Rasen  32 ha
  • Gewässer          20 ha
  • Wege und Plätze   19 ha
Smartphone-App der Schlossverwaltung

Unter der sehr guten und informativen Führung von Dr. Amanda Ramm, von der Bayrischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, gingen wir, bevorzugt im Schatten alter Bäume zuerst zum Kronprinzengarten (Ludwigsgarten).
Dieser wurde als Spielhaus mit Bachlauf und einer hölzernen Brücke für den Prinzen errichtet. Ein zweigeschossiger Holzbau, der Pavillon  oder Hexenhäuschen stand im Zentrum der Fläche die familienfreundlich umzäunt war. Überhaupt ist dieser Park für Fußgänger oder Familien mit kleinen Kindern sehr gut geeignet, da Rad fahren skaten und freilaufende Hunde verboten sind.

Weiter ging es zur Amalienburg, einem Lust- und Jagdschlösschen. Dieses Rokokogebäude  wurde als selbstständige kleine Schlossanlage konzipiert und 1739 vollendet.

Am südlichen Parkkanal entlang, die fünf Gebäude des Dörfchens mit dem zweistöckigen Grünen Brunnhaus am Nordufer erreichten wir die Badenburg mit Ausblick auf das Löwental, den Badenburger See mit Blick auf den Apollo-Tempel.

Hier kürzten wir in Anbetracht der Temperaturen von über 30°C im Schatten den Rundweg  ab und ließen die Pagodenburg und die Große Kaskade aus.

So erreichten wir, an der Venezianischen Gondel vorbei, die Magdalenenklause die  als Behausung eines Eremiten gedacht war und in einem "verwilderten" Wäldchen steht.

Den Schluss unserer zweistündigen Führung bildete der Weg entlang der drei Gewächshäuser zum Haupttor zurück. Am Geranienhaus, dem frisch renovierten Eisernen Haus und dem Palmenhaus entlang, immer im Schatten von Laubengängen und Bäumen gingen wir zum klimatisierten Bus der uns zum Mittagessen chauffierte.

Der angenehme und hilfsbereite Busfahrer „Franz“ hat in der Zwischenzeit im Biergarten auf 12 Uhr zum Mittagessen 30 schattige Sitzplätze unter Kastanien reserviert.

Zum Biergarten ist zu sagen. Das Bier war gut, das Essen soweit auch. Nur die Wartezeit auf drei Brotzeiten von fast einer Stunde ist für so einen Gastronomiebetrieb der nur schwach ausgelastet war bedenklich.
Fakten aus Wikipedia:  Biergarten Königlicher Hirschgarten 

Die 40 Hektar bieten neben zum Teil über 150 Jahre altem Baumbestand Spielplätze, Wiesenflächen, Grillareale, hügelige Wiesen mit Rodelmöglichkeiten sowie den angeblich größten Biergarten der Welt mit 8000 Plätzen. Südwestlich des Biergartens befindet sich immer noch ein zwei Hektar großes Gehege mit Damwild und Muffelwild.

Um 14 Uhr wurden wir vor dem Ausgang abgeholt und vor dem Haupteingang des Botanischen Gartens München-Nymphenburg wieder abgeladen.

Hier konnte jeder bis 16 Uhr selbst erkunden und Eindrücke sammeln.
Die Treibhäuser waren hier nur unwesentlich wärmer als die Freifläche, wo das Thermometer bereits 36° Grad erreichte. Die zwei Stunden reichten jedoch nicht eine umfassende Besichtigung zu machen. Zu gegebener Zeit und passenden Temperaturen sollte man noch mal einen Besuch abstatten, zumal das Restaurant mit Eis und Kaltgetränken zur Pause verführte. Der Botanische Garten ist auch ganzjährig geöffnet.

Im Wikipedia steht dazu:
Der Botanische Garten München-Nymphenburg, auch Neuer Botanischer Garten, schließt an den Nymphenburger Park nach Norden an und ist mit einer Fläche von 21,20 Hektar und über 400.000 Besuchern im Jahr einer der größeren Botanischen Gärten Deutschlands. Er gehört heute zu den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. Im Mai 2014 feierte der Botanische Garten München sein 100-jähriges Jubiläum.

Um 17 Uhr legten wir noch einen Stopp am Irschenberg ein und glichen den Wasserhaushalt mit kühlen Getränken aus.

Dinzler am Irschenberg

Wie im vorab angekündigt kamen wir um 19 Uhr am Dorfplatz in Haslach wohlbehalten an und konnten den Samstag Revue passieren lassen.